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Zucht |
| Eine Stute wird regelmäßig
alle 18 bis 21 Tage rossig. Sie signalisiert dies dem Hengst indem sie
sich breitbeinig vor ihn stellt und den Schweif hoch auf eine Seite
richtet. Dann öffnet und schließt
sie den Eingang zur Vagina "rossen" und wird den Annäherungsversuch
des Hengstes nicht verhindern. Eine Stute die rossig ist, aber nicht Deckbereit wird ausschlagen.Wurde, durch das Decken, ein Ei befruchtet, wird die Stute nicht mehr rossig, die Tragezeit, welche etwa 11 Monate dauert, beginnt. Durch Blut oder Urintest, auch durch Ultraschall, kann festgestellt werden ob die Stute trächtig ist. Verliert die Stute den Embryo, wird sie erneut rossig.
Man sollte nun bereits beginnen auf die Fütterung zu achten, die Stute darf in keinem Falle überfüttert werden, dies könnte ihre und die Gesundheit des sich entwickelnden Fohlens beeinträchtigen. In den letzten Monaten sollte dann die Futterration erhöht werden. Die Stute braucht, bei Annäherung an den Abfohl-Termin, mehr Energie und Proteine, aber weniger Füllstoffe. Während der Trächtigkeit sollte die Stute so oft wie möglich ins Freie kommen wo sie sich nach Lust und Laune bewegen kann. Eine trächtige Stute sollte in stressfreier Umgebung gehalten werden, eine Trennung von ihren gewohnten Artgenossen sollte vermieden werden.Pferdezucht kann sehr viel Spaß machen, ist aber mit hohen, auch finanziellen, Risiken verbunden. Kommerzielle Züchter greifen eigentlich sehr stark in das gewohnte Leben der Pferde ein. In der Freien Wildbahn würde niemals eine Stute jedes Jahr ein Fohlen bekommen. Auch ein Hengst deckt frei lebend niemals so viele Stuten wie er es in der kommerziellen Zucht macht. Gerade die Wertvollen Zuchthengste haben leider oft ein schweres Leben. Sie haben kaum Kontakt zu Artgenossen, werden in "Einzelhaft" gehalten und dürfen nur isoliert auf die Weiden.
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