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Wissenswertes
Reitstile |
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Hier
geht es zu den Disziplinen der Westernreitweise.Die Western ReitweiseDie Westernreitweise
entwickelte sich aus der Arbeit mit den riesigen Rinderherden im Westen
Nordamerikas. Diese anstrengende Arbeit setzt Pferde voraus die sehr
Leistungsstark und absolut Gehorsam sind. Die Nachkommen der spanischen
Eroberer brachten den iberischen Reitstil nach Amerika.
Auch Einwanderer aus England kamen in das Neue Land, deren Pferde waren aber weniger gymnastiziert. Schnell erkannte man das der Reitstil der Spanier dem eigenen bei der Rinderarbeit weit überlegen war. So entwickelte sich ein Reitstil der einige der iberischen Elemente übernahm, sich ansonsten aber an der erforderlichen Arbeit orientierte.
Das fertig ausgebildete Pferd wurde dann auf Kandare geritten, es wurden geschlossene Zügel benutzt. Heute, wenn wir vom Westernreiten reden, ist meist der Texas Style gemeint, er hat sich am besten durchgesetzt. Es ist eine reine Gebrauchsreitweise, mit einhändiger Zügelführung und kurzen Signalartigen Zügel-, Gewichts- und Schenkelhilfen.Da aber auch der dressurmäßig gerittene California Style seine Anhänger hat ist er uns bis heute erhalten geblieben. Das Pferd: Die Cowboys der Neuen Welt fingen sich ihre Pferde anfangs aus den großen Mustangherden (verwilderte Nachfahren der von den Spaniern mitgebrachten Pferden). Sie brauchten ein Pferd mit Gespür für das Rind, ein Pferd mit dem "Cow Sence". Die sicherlich bekannteste Rasse ist das Quarter Horse. Das Quarter Horse hat durch die Beteiligung der von den Engländern und Franzosen mitgebrachten Pferden an der Zucht einen sehr hohen Vollblutanteil. Den Namen hat es von den Viertelmeilen Rennen (Quarter), es ist auf dieser Distanz auch heute noch das schnellste Pferd der Welt. 1940 gründete man dann die A.Q.H.A. (American Quarter Horse Association).
Die gescheckte Fellfärbung der Paints wird unterschieden in Overo und Tobiano. Ein weiterer Vertreter der Westernpferde ist der Appaloosa. Diese Pferde, mit dem einzigartigem Muster, hatten die Spanier einst mit nach Mexiko gebracht. Die Nez Perce Indianer waren es die sich am meisten mit dieser Rasse beschäftigten, ihre gesamte Lebensweise änderte sich durch die Begegnung mit dem Appaloosa. Der Appaloosa zeichnet sich besonders durch Mut, Gehorsam und Schnelligkeit aus. Die Nez Perce Indianer bauten eine wunderbare Pferdezucht auf, leider war diese fast vom aussterben bedroht als die Indianer später in Reservate zurück gedrängt wurden. Erst 1938, durch die Gründung des Appaloosa Horse Club, erlebte die Rasse einen neuen Aufschwung so das sie heute zur drittgrößten Pferderasse der Welt zählen. Es handelt sich beim Appaloosa um ein Quadratpferd das zwischen 147 bis 162 Zentimeter groß ist. Die Fellzeichnungen beim Appaloosa unterteilt man in 6 Grundgruppierungen: Spotted Blanket (= gefleckte Decke), White Blanket (= weiße Decke), Marble oder Roan (= Marmor- oder Stichelhaarig), Leopard (= Tigerschecke), Snowflake (= Schneeflocke) und Frost or Spotted Hip (= Frost o. gefleckte Kruppe). Die Kleidung: Für die Teilnahme an Wettkämpfen gelten Kleidervorschriften, Westernhut und Westernstiefel ( Boots) gehören immer dazu, genau wie das langärmelige Hemd und evt. eine Jacke. Für das Reiten im Gelände ist es sinnvoll sich an der Arbeitskleidung der Cowboys zu Orientieren, Chaps um die Beine zu schützen, der lange gewachste Mantel trotzt jedem Regenschauer und schützt im Winter, mit Felleinlage, vor der Kälte.Die Ausbildung: Das Westernpferd lernt dem Schenkel zu weichen. In Wendungen verlagert der Reiter sein Gewicht nach innen und tritt in den inneren Steigbügel, dabei legt er den äußeren Schenkel zurück an den Pferdekörper. Die Zügelführende Hand schwenkt nach innen, so dass der äußere Zügel an der
Grundsatz eines Westernreiters ist es sein Pferd nur mit einer Zäumung zu Reiten die es gerne annimmt!Der Sitz
Aus dieser Arbeit der Cowboys mit den Pferden hat sich heute eine beliebte Freizeitreitweise entwickelt die immer mehr Anhänger findet. Bei verschieden- artigen Wettbewerben messen sich Pferd und Reiter in den einzelnen Disziplinen. Hier geht es zu den Disziplinen der Westernreitweise. |