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Wissenswertes
Gardian |
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Die Gardian Reitweise Wenn wir von der Reitweise der
Gardians (französische Rinderhirten) lesen denken wir an die dazugehörigen
Pferde, die Camarguepferde. Sie verrichten ihre Arbeit in den weiten,
teils mit Salzwasserüberfluteten, Flächen des französischen
Rhone-Delta. Das Pferd: "Crins Blancs" nennt der Franzose die Gamarguepferde, welches ein Nachkomme der Solutre-Pferde sein soll. Das Pferd ist genügsam und unempfindlich gegenüber der Witterung. Es ist sehr robust und kann unbedenklich im Offenstall gehalten werden. Gamargue Pferde sind Schimmel und haben ein Stockmaß zwischen 135 und 145 cm. Die Mähne ist dicht und lang. Die Kleidung: Praktisch, gut sitzend und den schwierigen Arbeitsverhältnissen angepaßt. Reitstiefel, Jeans, langärmeliges Hemd, Hut, selten zu sehen bei den Gardians sind Handschuhe. Die Ausbildung: Die Züchter
im Süden Frankreichs (Manadiers) lassen ihre Hengste in den meisten
fällen bis zum 4 Lebensjahr heranreifen damit sie körperlich
und seelisch reif sind. Erst dann beginnt die Ausbildung für die
Arbeit mit den Stieren. Der Gardian ist ein Autodidakt, er bildet die Pferde nach seinen eigenen Vorstellungen aus. Es gibt somit keine feststehende Lehrmethode für diesen Reitstil. Die Reitweise ist aber eng mit der iberischen verwandt da beide ihren Ursprung in der Jagd jagen. |