Wissenswertes
Pflechten des Langhaars

Hier kannst Du etwas über die Pflege des Pferdes nachlesen.
Die Mähne Verziehen:
'Verziehen' bedeutet das die Mähne des Pferdes ausgedünnt wird damit sie ordentlicher aussieht. Bedenke dabei aber immer das die Mähne der natürliche Schutz des Pferdes gegen Insekten, Wind und Regen ist.
Das Verziehen geht am leichtesten wenn das Pferd Warm ist, dann nämlich sind die Poren weiter geöffnet. Für das verziehen verwende einen Mähnenkamm, damit die Mähne besser anliegt werden vorwiegend Haare der Mähnenunterseite entfernt. Du beginnst am Genick und arbeitest Dich bis zum Wiederrist vor. Lässt sich das Pferd das Verziehen nicht gefallen kannst Du auch ein Verziehmesser zur Hilfe nehmen. Niemals aber solltest Du eine Schere benutzen, solche Ergebnisse sehen meist sehr unschön aus!

Einflechten der Mähne:

Die Mähne wird angefeuchtet und nach rechts gebürstest Mit dem Kamm wird die Mähne entsprechnd der Anzahl der Zöpfe eingeteilt Bei einem kurzen Hals werden mehr, bei einem langen Hals weniger Zöpfe gemacht
Jede abgeteilte Strähne wird dann wiederum durch drei geteilt Es wird am Mähnenkamm begonnen und die Zöpfe fest geflochten Das Zopfende bindet man mit einem Faden zu, oder verwendet Gummis.
Jeder Zopf wird dann hochgerollt. Mit einer Zopfnadel wird von oben nach unten durch den Zopf gestochen und dann noch einmal in die Entgegengesetzte Richtung. Oder das Gummi verwendet Das Annähen eines Zopfes, statt der Verwendung von Gummis ist zwar aufwendiger, das Ergebniss sieht aber meist schöner aus.

Das Genick Freischneiden:
Teile einen etwa 5 cm breiten Mähnenstreifen hinter dem Ohr ab - an der Stelle, an der das Genickstück liegt. Kämme den Schopf nach vorne und halte dieübrige Mähne mit einem Kamm zurück. Dann Schneide das Mähnenbüschel im Genick ab.
Das Freigeschnittene Stück sollte aussehen wie geschoren.

Einflechten des Schweif:

Schweifansatz mit einer Bürste anfeuchten dann nimmt man von jeder Seite je zwei dünne Strähnen allmählich nimmt man einige Haare mehr dazu, so dass drei Strähnen entstehen.
Beim weiteren Flechten nimmt man immer wieder ein paar Haare auch von den Seiten oder gar von der Unterseite dazu. Aber immer nur wenige Haare in einer Strähne verwenden, da sonst der Zopf zu dick wird. Am Ende der Schweifrübe wird der Zopf kurz angenäht und ein kurzer Zopf wird weitergeflochten, der über dem Langhaar liegt.

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Last Update: 06-Jul-2009
© 2001 - 2009 Hartmut Götze