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Pferde können hoch-
und Niederfrequenzen hören, die wir Menschen nicht mehr wahrnehmen
können.
Der äußere Gehörgang ist trichterförmig
und leitet die gesammelten Schallwellen an den Kopf weiter. Dort werden
die empfangenen Töne durch ein Netz von Knochen und Kammern an
das Trommelfell weitergeleitet und verstärkt, so daß sie
von Hörnerven empfangen werden können.
Diese Nerven senden die Signale weiter an das Gehirn, dort werden
bekannte Geräusche ihrer Bedeutung zugeordnet.
Wenn nun gleichzeitig beim gehörten etwas passiert, wird das
Pferd dies in Zukunft in Zusammenhang bringen. Dies machen wir uns
bei der Ausbildung der Pferde zu nutze.
Pferde sind empfindlich, was Art und Lautstärke von Geräuschen
betrifft. Wir haben darum niemals nötig ein Pferd anzuschreien!
Das Pferd reagiert in hervorragender Weise auf unsere Tonlage, diese
alleine genügt dem Pferd unsere Freude oder unseren Unmut mitzuteilen.
Hast Du Dir schon einmal Gedanken
darüber gemacht ob Dein Pferd die Musik mag die im Stall aus
Deinem Radio dröhnt?
Experimente haben ergeben das Pferde Musik mögen, aber dabei
sehr wählerisch sind. Beruhigende Instrumentalmusik liegt ihnen
mehr als Rockmusik.
Die Stellung der Ohren sagt uns
übrigens auch sehr viel über die Stimmung des Pferdes. Nach
vorne gestellte, aufrechte, Ohren signalisieren Neugier.
Nach hinten gelegte Ohren deuten auf Entspannung oder Unwohlsein.
Flach angelegte Ohren sind ein Zeichen für schlechte Laune und
Aggressivität.
Bewegen sich die Ohren abwechselnd hin und her, kann das auf Schläfrigkeit,
Unterwerfung aber auch auf Krankheit hinweisen.
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Schläfriger
Ausdruck, der auch auf Entspannung hinweist. |
Aufmerksam betrachtet
das Pferd seine Umgebung. |
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